Geschichte

Im Gemeindebereich von Berngau weisen Spuren menschlicher Besiedlungen bis in die Laténezeit (400-15 v. Chr). so ist beim Ortsteil Dippenricht im Wald eine keltische Vierkeckschanze zu besichtigen. Der Erdwall dieser Fliehburg ist heute noch zu sehen. Berngau liegt auf dem Urnordgau, der bei der Gründung des Bistums Eichstätt um 745 dem angelsächsischen Bischof Willibald unterstellt wurde. Das Pfarrdorf Berngau gehörte in der Folgezeit mit allen Filialorten stets zur Diözese des heiligen Willibald.

Die erste urkundliche Erwähnung von Berngau erfolgte 1142. Bereits damals war Berngau Sitz eines königlichen Amtes und hatte als Verwaltungszentrum für das ganze Umland erhebliche Bedeutung. Eng ist die geschichtliche Verbindung mit der heutigen Großen Kreisstadt Neumarkt i.d.OPf., als deren Vorgängerin der Ort Berngau angesehen werden kann. Seit dem 14. Jahrhundert bürgerte sich der Begriff „Kaiserliche Hofmark Berngau” ein, bis auch diese Funktion während des 30-jährigen Krieges im 17. Jahrhundert von der Stadt Neumarkt i.d.OPf. übernommen wurde.